MIKE KELLY

Als einer der profilitesten DJs auf den Events von Europa bis Australien startet der Australier Mike Kelly (Hustlaball Berlin, Green Komm Köln, Spanien, Israel, ...) mit uns in die Reihe DJs des Monats.
Name: Mike Kelly
Alter: 34
Geburtsort: Sydney, Australien
Wohnort: Köln
Wann hast du als DJ angefangen und was hat dich auf die Idee gebracht?
Im Alter von 14 oder 15 Jahren war ich besessen von Indie-Musik. Bis dahin hat mich meine ältere Schwester bereits im Alter von 9 Jahren mit auf Konzerte genommen, was für mein Alter sehr cool und mutig von ihr war. Ich habe Bands wie Nirvana oder The Cure damals live in Australien gesehen. Daraufhin wollte ich sogar lernen, Schlagzeug zu spielen, aber leider war es damals zu teuer für meine Familie.
Irgendwann fing ich dann an, in Clubs und auf Rave-Partys zu gehen - ich fand die Rave-Revolution damals sehr spannend.
Freunde von mir legten mit Vinyl auf und sie mixten verschiedene Genres wie Hip Hop/Trip Hop mit Techno/Rave und Breakbeat und sie hatten dabei allerhand Tricks drauf, was mich völlig faszinierte. Sie brachten mir einiges bei und das war der tatsächliche Beginn als DJ. Einer von ihnen war von House, speziell Old School Progressive House begeistert, was mich beeinflusste. So kam eins zum anderen und ich begann für mich selber zu mixen und es wurde quasi zu einem musikalischen Sport unter Freunden. Später studierte ich dann auch Musik an der Uni.
Im Alter von 14 oder 15 Jahren war ich besessen von Indie-Musik. Bis dahin hat mich meine ältere Schwester bereits im Alter von 9 Jahren mit auf Konzerte genommen, was für mein Alter sehr cool und mutig von ihr war. Ich habe Bands wie Nirvana oder The Cure damals live in Australien gesehen. Daraufhin wollte ich sogar lernen, Schlagzeug zu spielen, aber leider war es damals zu teuer für meine Familie.
Irgendwann fing ich dann an, in Clubs und auf Rave-Partys zu gehen - ich fand die Rave-Revolution damals sehr spannend.
Freunde von mir legten mit Vinyl auf und sie mixten verschiedene Genres wie Hip Hop/Trip Hop mit Techno/Rave und Breakbeat und sie hatten dabei allerhand Tricks drauf, was mich völlig faszinierte. Sie brachten mir einiges bei und das war der tatsächliche Beginn als DJ. Einer von ihnen war von House, speziell Old School Progressive House begeistert, was mich beeinflusste. So kam eins zum anderen und ich begann für mich selber zu mixen und es wurde quasi zu einem musikalischen Sport unter Freunden. Später studierte ich dann auch Musik an der Uni.
Welchen Musikstil legst du auf?
Eine gute Frage, zumal ich wirklich einen breit gefächerten Musikgeschmack habe und viele Soundarten enorm mag. Beim Auflegen in Clubs oder auf Partys spiele ich in der Regel einen Mix aus House, Tech, Progressive, Tribal, Techno und Minimal. Mittlerweile beeinflussen sich diese Richtungen sehr stark gegeneinander, so dass es teilweise schon schwer wird, einen Track zuzuordnen.
Jedenfalls mag ich Musik, die eine Bandbreite an Gefühlen vermittelt, von traurig zu glücklich, von härter zu softer. Selten spiele ich kommerzielle Tracks, ich bin glücklicher, wenn ich einen neuen unbekannten Tune spiele, als der Popmusik zu folgen.
Eine gute Frage, zumal ich wirklich einen breit gefächerten Musikgeschmack habe und viele Soundarten enorm mag. Beim Auflegen in Clubs oder auf Partys spiele ich in der Regel einen Mix aus House, Tech, Progressive, Tribal, Techno und Minimal. Mittlerweile beeinflussen sich diese Richtungen sehr stark gegeneinander, so dass es teilweise schon schwer wird, einen Track zuzuordnen.
Jedenfalls mag ich Musik, die eine Bandbreite an Gefühlen vermittelt, von traurig zu glücklich, von härter zu softer. Selten spiele ich kommerzielle Tracks, ich bin glücklicher, wenn ich einen neuen unbekannten Tune spiele, als der Popmusik zu folgen.
Welcher Track rettet jede Party?
John Acquaviva "Good Music" – Die Leute schauen nach oben und flippen aus!
Welcher Track killt jede Party?
Ich erleide jedes Mal einen langsamen und schmerzvollen Tod, wenn ich auf einer schwulen Party bin und irgendwer spielt Rihanna's „Only girl in the world". Auf einer lesbischen oder einer Heteroparty ist er nicht so verkehrt, aber es gibt nichts Schlimmeres, als Kerle, die dazu ihre Hände in die Luft werfen. Entsetzlich!
Ich erleide jedes Mal einen langsamen und schmerzvollen Tod, wenn ich auf einer schwulen Party bin und irgendwer spielt Rihanna's „Only girl in the world". Auf einer lesbischen oder einer Heteroparty ist er nicht so verkehrt, aber es gibt nichts Schlimmeres, als Kerle, die dazu ihre Hände in die Luft werfen. Entsetzlich!
Dein Lieblings-Club zum Ausgehen?
'Space of Sound @ Macumba' in Madrid. Jedes Mal, wenn ich dort bin, ist es ein Riesenspaß, zu einem großartigen DJ zu feiern, der es versteht, mit sexy Bässen, einnehmenden Rhythmen und emotionalen Melodien umzugehen. Und dort kann es wirklich jeder DJ.
'Space of Sound @ Macumba' in Madrid. Jedes Mal, wenn ich dort bin, ist es ein Riesenspaß, zu einem großartigen DJ zu feiern, der es versteht, mit sexy Bässen, einnehmenden Rhythmen und emotionalen Melodien umzugehen. Und dort kann es wirklich jeder DJ.
Dein größtes Party-Highlight bisher?
Ich war vor Ewigkeiten mal in Sydney in einem Club namens ‚Sublime', dort spielten damals Groove Armada und sie spielten einer nach dem Anderen ‚back to back' und jeder Song wurde besser als sein Vorgänger. Als wir dann nach Hause gingen, sah es so aus, als wenn jeder, der gerade auf den Straßen war, auch dort war und dasselbe fühlte.
Als DJ würde ich sagen, dass in 2011 die ‚Infinita Party' in der Madrider Arena ein echtes Highlight war. Es ist ein grandioser Raum, in den mehr als zehntausend Menschen passen und es fühlt sich dennoch persönlich an. Mein Set hat mich selber beeindruckt, was nicht oft vorkommt, denn eigentlich finde ich selber immer irgendwelche Fehler, die wahrscheinlich sonst keinem auffallen. Aber dort war ich begeistert von mir selber.
Natürlich darf die Kölner Green Komm nicht fehlen, es ist immer noch eines meiner Lieblings-Events. Eine fantastische Anlage, fantastisches Publikum, fantastische Musik!
Ich war vor Ewigkeiten mal in Sydney in einem Club namens ‚Sublime', dort spielten damals Groove Armada und sie spielten einer nach dem Anderen ‚back to back' und jeder Song wurde besser als sein Vorgänger. Als wir dann nach Hause gingen, sah es so aus, als wenn jeder, der gerade auf den Straßen war, auch dort war und dasselbe fühlte.
Als DJ würde ich sagen, dass in 2011 die ‚Infinita Party' in der Madrider Arena ein echtes Highlight war. Es ist ein grandioser Raum, in den mehr als zehntausend Menschen passen und es fühlt sich dennoch persönlich an. Mein Set hat mich selber beeindruckt, was nicht oft vorkommt, denn eigentlich finde ich selber immer irgendwelche Fehler, die wahrscheinlich sonst keinem auffallen. Aber dort war ich begeistert von mir selber.
Natürlich darf die Kölner Green Komm nicht fehlen, es ist immer noch eines meiner Lieblings-Events. Eine fantastische Anlage, fantastisches Publikum, fantastische Musik!
Hast du selbst einen Lieblings-DJ?
Mein Lieblings-DJ ist immer wer, der mich mit innovativen Tracks, die auch passen, zu überraschen weiß und dessen Mixe mich dazu bringen, das komplette Mixsystem zu überdenken. San Francisco's Mark Farina ist so jemand. Ich habe ihn an drei Decks auf einmal erlebt und stand ernsthaft nur mit offenem Mund auf der Tanzfläche und bin ausgeflippt wegen dieses ‚Octopus-DJs'!
Mein Lieblings-DJ ist immer wer, der mich mit innovativen Tracks, die auch passen, zu überraschen weiß und dessen Mixe mich dazu bringen, das komplette Mixsystem zu überdenken. San Francisco's Mark Farina ist so jemand. Ich habe ihn an drei Decks auf einmal erlebt und stand ernsthaft nur mit offenem Mund auf der Tanzfläche und bin ausgeflippt wegen dieses ‚Octopus-DJs'!
Wo kann man dich beim Auflegen erleben?
Z. B. im CK Private in Zürich am 12. Januar, MezzoGiorno in Antwerpen am 20. Januar, Green Komm in Köln am 10. Februar, Propaganda @ Goya in Berlin am 09. März, im April in Phuket, und und und. Einfach die Augen offen halten!
Z. B. im CK Private in Zürich am 12. Januar, MezzoGiorno in Antwerpen am 20. Januar, Green Komm in Köln am 10. Februar, Propaganda @ Goya in Berlin am 09. März, im April in Phuket, und und und. Einfach die Augen offen halten!
Du produzierst auch selber Musik, was gibt es da Neues?
Ich habe zusammen mit Voltaxx aus Köln und Natalie Gauci aus Australien "Part Time Lover" aufgenommen, welches auch auf meinem eigenen Label ‚Sorry Shoes' erscheint. Ein wirklich großer Track und ich bin sehr aufgeregt, denn Natalie's Jazz-beeinflusste und sinnliche Stimme ist atemberaubend. Mit Voltaxx zu arbeiten war eine große Ehre und es hat super funktioniert. Es wird auch einige Remixe geben. Momentan steht noch Einiges in den Startlöchern und es wird Vieles zu hören geben von mir.
Ich habe zusammen mit Voltaxx aus Köln und Natalie Gauci aus Australien "Part Time Lover" aufgenommen, welches auch auf meinem eigenen Label ‚Sorry Shoes' erscheint. Ein wirklich großer Track und ich bin sehr aufgeregt, denn Natalie's Jazz-beeinflusste und sinnliche Stimme ist atemberaubend. Mit Voltaxx zu arbeiten war eine große Ehre und es hat super funktioniert. Es wird auch einige Remixe geben. Momentan steht noch Einiges in den Startlöchern und es wird Vieles zu hören geben von mir.
Online:
www.sorryshoes.com
www.soundcloud.com/djmikekelly
www.facebook.com/MikeKelly.DJ
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www.soundcloud.com/djmikekelly
www.facebook.com/MikeKelly.DJ


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