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BLUE

Veröffentlicht in PROMI

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Blue Pressefoto SandraSeefeld
 
Millionen verkaufter Alben weltweit, 10 Jahre Bandgeschichte - Duncan Matthew James Inglis, Antony Daniel Costa, Lee Ryan und Simon Solomon Webbe, die Gruppe, die sich früher Boyband nannte, ist erwachsen geworden und mit dem ersten Studioalbum seit 10 Jahren zurück. Nun liefern sie auch den Titelsong zum aktuellen Matthias Schweighöfer-Film „Schlussmacher", der einer der deutschen Kinohits des Jahres werden dürfte. Grund genug für uns, mit den Jungs zu sprechen.
 
Blue existiert seit 2001. Nach all den Jahren, dem Erfolg, dem Aus der Band, dem Comeback mit einer fantastischen Performance auf dem European Song Contest 2011 in Düsseldorf – wie fühlt es sich nun an, mit einem kompletten Album zurück zu sein?
Es fühlt sich großartig an, zurück zu sein und die Möglichkeit zu haben, neue Songs zu singen und zu performen. Versteh uns nicht falsch, denn wir lieben all unsere Klassiker! Aber man wird mit der Zeit dann doch ein wenig verrückt, wenn man immer nur die gleichen Songs bringen kann. Es ist also Zeit, ein paar neue Hits zu liefern.
 
Eure neue Hit-Single „Hurt lovers" stieg in den deutschen Charts direkt auf Platz 7 ein, noch dazu ist sie der Titelsong zu Matthias Schweighöfer's aktuellem Film „Schlussmacher", der wiederum direkt auf Platz 1 der Kinocharts landete und den „Hobbit" mal eben so hinter sich ließ. Wie kam die Zusammenarbeit mit Matthias zustande?
Blue: Matthias war offenbar schon seit längerer Zeit ein großer Blue-Fan. Als er von unserem Song hörte, wollte er unbedingt mit an Bord sein und den Titel für seinen Film nutzen. Und man muss sagen, er ist ein fantastischer Schauspieler und Regisseur! Uns hat es unglaublich gefreut, dass er uns gefragt hat und natürlich wollten wir dabei sein. Er ist völlig „Down to earth" und genau das machte aus der Zusammenarbeit ein echtes Vergnügen.
 
Das Musikvideo zu "Hurt lovers", in dem Matthias auch mit von der Partie ist, sieht danach aus, als wäre es ein Riesenspaß gewesen, mit ihm zu drehen ...
Matthias hat auch beim Video Regie geführt. Wir hatten jede Menge Spaß beim Arbeiten, bis wir dann irgendwann zusammen saßen und Champagner tranken. Er hat regelrecht auf uns aufgepasst und es war super spaßig!
 
Wir kennen Blue als eine Band, die auf emotionale/romantische Songs Wert legt. Wie würdet ihr nach eurer 10-jährigen Album-Pause nun das neue Album „Roulette" beschreiben?
Blue: "Roulette" hat für jeden etwas. Darauf gibt es uns als „klassische Blue", mit genau diesen Songs, aber eben auch mit einem brandneuen 2013-Feeling und dem dazugehörigen Sound. Auf dem Album sind z.B. auch von RedOne (Lady Gaga-Produzent) produzierte Songs. Es ist einfach für jeden etwas dabei.
 
Momentan seid ihr für Promotionszwecke viel in Deutschland unterwegs. Wird es demnächst auch eine Tour geben?
Ja und wir können es ehrlich gesagt gar nicht abwarten! Genaueres dazu gibt es sehr bald z.B. auf Facebook (OfficialBlue) oder bei Twitter (@OfficialBlue).
n Während eures Auftritts beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf saß ich damals nicht ohne Gänsehaut im Publikum, als ihr einen der erfolgreichsten Plätze für Großbritannien in den letzten Jahren ergattern konntet. Habt ihr eine Erklärung dafür, weshalb Großbritannien als Mutterland der Popmusik beim Song Contest nicht annähernd so erfolgreich ist wie es sein sollte?
Traurigerweise nimmt man bei uns den Song Contest nicht so ernst, wie man es im Rest Europas macht. Das ist auch der Grund, weshalb wir uns damals einmischten und für Großbritannien antraten. Wir wollten es versuchen und diese Art des Denkens in unserer Heimat damit im besten Fall verändern.
Es ist schließlich eine riesige TV-Show mit unfassbar vielen Millionen Zuschauern in ganz Europa und darüber hinaus. In dem Jahr hatten wir auch 10-jähriges Bandjubiläum und für uns sind es fantastische Erinnerungen und es war einfach eine perfekte Möglichkeit, um noch mal zu zeigen, wer wir sind. Wir haben es geliebt, am Ende auf der Sonnenseite der Abschlusstabelle zu stehen, denn für gewöhnlich steht Großbritannien auf der Schattenseite.
 
n Herzlichen Dank für das Interview und nicht zu vergessen für die von euch signierten Alben für unsere Leser! Wir wünschen euch viel Erfolg und hoffen bald noch viel mehr von euch in Deutschland sehen zu können!
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